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Vor dem Skandinaviern Road Trip war ich grade mal für ein Tag in Schweden, so wusste ich nicht so ganz was mich hier so alles erwarten würde. Mit dieser Tour war ich jetzt schon zum dritten Mal in Norwegen und ich bin jedes Mal aufs Neue von diesem Land begeistert. Für diesen Urlaub waren erst nur 2 1/2 Wochen angedacht aber mit viel Glück und einem netten Chef wurden da draus glatte 3 Woche Wildnis und Natur pur. Die Planung stand schon länger fest, denn ich hab mir alle interessanten Ziele immer schön notiert und schnell wurde ein ziemlich interessante Tour aus all diesen Informationen, ich hab bei der Planung alle Quellen angezapft, die es so im Internet gibt. Natürlich habe ich noch lange nicht alles gesehen, was man in Norwegen sehen kann, wenn man das machen möchte, müsste man ein ganzes Jahr Urlaub nehmen und selbst dann bezweifle ich, das man alles sieht. Das eine oder andere Ziel hab ich mich aber auch für den nächsten besuch in Schweden bzw. Norwegen aufgehoben, denn entwedet spielte das Wetter nicht so mit oder ich war zu der faschen Zeit an dem Ort.

Falls Ihr keine Lust hab alles zu Lesen, schaut Euch dann mein YouTube Viedeo zu dem Skandinavien Road Trip an.

Skandinavien Route

Erst war es geplant, Samstag direkt nach der Arbeit um 23 Uhr zu starten, so das ich bereits am Sonntag früh die Fähre von Puttgarden nach Rodbyhavn nehmen konnte, zu meiner Freude gab mir mein Chef den Samstag auch noch frei. Durch den einen Tag mehr Frei konnte ich Samstag gemütlich ausschlafen und mich dann gegen 11 Uhr auf den Weg machen zum ersten Nachtlager, welches ganz in der Nähe vom Hafen lag. Ich hab schon im Vorfeld geschaut, wo man an meinen Haltepunkten am besten Übernachten kann und so musste ich in der Regel nie wirklich viel Zeit damit verbringen einen Schlafplatz zu Suchen. Sonntags machte ich mich dann sehr früh auf den Weg zu Fähre, denn ich hab diesmal den Flex Tarif genommen denn es hätte ja sein können das ich die erste Fähre aus irgend welchen gründen nicht schaffen würde, auf der Fähre gab es für lange Zeit das letzte richtige Frühstück. Das erste Ziel meiner Reise war in Dänemark am Rand von Kopenhagen, denn ich wollte schon, wenn ich hier in der Nähe bin, den ältesten bzw. den ersten Geocache von Dänemark besuchen um ihn zu Loggen. Der kleine Umweg zu diesem Cache hat mich vielleicht 30 Min Zeit gekostet, was nicht sonderlich viel ist, da gab es ein Foto und schon setzte ich meine Reise dem eigentlich ersten Ziel auf meinem Road Trip fort.

# 2 Nimis bzw.Ladonia war mein richtiger und auch geplanter Stopp auf meinem Skandinavien Road Trip, hierbei handelt es sich um einen Fiktiven Microstaat, welcher durch einen Künstler aus Treibholz erbaut wurde. Ich war doch schon etwas gespannt was mich hier erwarten würde und wie es hier aussehen würde. So machte ich mich auf den Weg zu der Expedition Ladonia, der Weg dort hin ist auch nichts für Weicheier denn es wurde echt ziemlich steil und gefährlich, so ist das nun mal auf einer Expedition ins Unbekannte. Vor Ort angekommen staute ich echt nicht schlecht was man so alles auf Treibholz bauen kann, so erkundete ich Ladonia erstmal und machte auch paar Fotos. Das schöne ist man kann sich in diesem fiktiven Land als Bürger Registrieren lassen, was ich natürlich auch getan hab, so wurde ich zum 22356 Bürger dieses fiktiven Landes. Von hier aus steuerte ich mein erstes Nachtlager an, dieses Lag noch nicht wirklich in der Natur, sondern in Klittervägen aber fast direkt an der Küste und mit WC Anlagen und warmen Wasser. Am Nachtlager angekommen ging es als erstes zum Strand, denn ich wollte noch etwas Abendsonne Tanken bevor sie hinter dem Horizont verschwinden würde. Dann bereitete ich mein Schlafplatz im Auto vor, so ein SUV ist schon echt praktisch, wenn ich die Rückbank umklappe und die Sitze nach Vorne mache hab ich eine Liegefläche von 120 × 200, in der Breite hatte ich etwas weniger da ich ja noch einiges an Gepäck dabei hatte, so hatte ich vielleicht 70 cm was aber vollkommen ausreichend war.

Ladonien1 k   Ladonien2 k   Ladonien3 k   Ladonien4 k

# 3 Kyrkö Mosse als ich davon gehört habe war schnell klar, hier musst du hin. In der Sprache von Geocachern würde man hier sagen, dass es sich hier um ein sehr interessanter LP (Lost Places) handelt, Kyrkö Mosse ist ein alter verlassener Autofriedhof mitten im Wald. Von solchen Orten soll es wohl einige in Schweden geben, so ging ich hier auf eine kleine Entdeckungstour, um zu schauen was für alte Schätzchen man hier noch findet. Es ist schön zu sehen wie die Natur sich ihren Lebensraum wieder holte und auch kein Halt vor Stahl macht, denn Stahl rostet und zerfällt irgendwann. Hier gab es das eine oder andere Auto was noch recht passabel ausgesehen hat, andere hingegen waren nur noch bruchstückhaft zu erkennen. An solchen Orten kann man echt viel Zeit verbringen und das eine oder andere Foto zu machen, ein Hacken hat dieser Ort allerdings, Mücken ohne Ende, denn das ganze Gebiet war hier sehr sumpfig bzw. sehr feucht, so konnte man nicht lange an einer stelle bleiben, ohne gleich von einer Staffel Mücken ins Visier genommen zu werden.

Kyrkoe Mosse Autofriedhof 2 k   Kyrkoe Mosse Autofriedhof 3 k   Kyrkoe Mosse Autofriedhof 4 k   Schrottplatz HDR k

# 4 Rumskullaeken ist meiner Meinung nach ein mystischer Ort. Beim Rumskullaeken oder Kvilleken wie man anders sagen kann, handelt es sich um eine etwa 1000 Jahr alte Eiche, welche zudem noch der dickste Baum von Europa ist. Dieser Ort hatte auf mich irgendwie echt eine mystische Wirkung gehabt, ich kann es auch nicht wirklich erklären aber dieser Ort hat was, hier lässt sich auch viel Zeit verbringen, wenn man das möchte. Da es auf dem Parkplatz nicht Verboten war zu Campen, hab ich mich dazu entschlossen hier zu übernachten im Schutz des alten Dicken Riesen. Am Abend schaute ich noch was es so neues auf YouTube gab und entdeckte ein neues Viedo von einem YouTuber der auch grade in Schweden unterwegs war, durch sein Viedo hab ich meinen Plan etwas abgändert und fuhr als nächstes wo anders hin als erst geplant.

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# 5 Vänernsee ist der größte See in der Europäischen Union und der drittgrößte See in Europa, wieso zum Kuckuck hatte ich den See bloß nicht auf meinem Radar? Das ist eine sehr gute Frage, aber dank eines bekannten YouTubers doch noch drauf aufmerksam geworden. Der See lag zwar nicht auf meiner Route aber der Umweg war es mir irgendwie wert, denn an dem Tag stand das Wetter eh auf Kriegsfuß mit mir. Ich habe zwar gehofft das ich die ganze Zeit schönes und sonniges Wetter haben würde, ich hab mich auch auf schlecht Wetter vorbereitet. Als ich am Strand vom Vänernsee stand warte mich meine Wetter App vor einem schwerem Unwetter, ich dachte mir da nur, na toll das wird nichts mit der Landzunge wo man mitten im See stehen konnte, egal ein Plan B musste her. Google Maps zeigte mir eine kleine Bucht nicht weit weg vom Parkplatz, es war nicht die Spitze der Landzunge, diese Bucht musste reichen denn das Regenradar Bild sah wirklich nicht schön aus. Nach einem kurzen Besuch in der schönen Bucht entschloss ich mich das weite zu Suchen bevor es richtig anfangen würde zu regnen.

 # 6 Njupeskär Wasserfall ist der höchste Wasserfall, den es in Schweden gibt. Vom Vänernsee bis zu diesen Wasserfall sind es knapp 520 km, für einen Tag war mir das etwas zu viel, so Suchte ich nach etwa der Hälfte der Strecke ein schönes und gemütliches Nachtlager. Das Nachtlager an einem See mit Strand war perfekt, ich hätte ohne Probleme mit dem Auto in den See fahren können so dicht am Wasser hab ich gestanden. Am nächsten Tag steuerte ich den Wasserfall an, das Wetter war etwas besser als gestern aber leider nicht perfekt, aber man kann ja nicht alles haben. So hatte das Wetter aber auch einen Vorteil wie ich finde, der Parkplatz vom Njupeskär Wasserfall war ziemlich leer, an dem Tag war es zwar nicht am Regnen aber es war ziemlich nebelig. Ich finde das grade der Nebel diesen Ort viel Interessanter und vor allem Mystischer gemacht hat als er es ohne wäre, bei schönem Wetter hätte das ganze bestimmt ganz anders auf mich gewirkt. Ich glaube, ich war hier gute 3 Stunden, ich war sehr gemütlich unterwegs und hab auch das eine oder andere Foto gemacht und paar Szenen für mein YouTube Urlaubsvideo gedreht. Auf jeden fall ist das ein Ort denn man Besucht haben sollte, wenn man in der Nähe ist, bis zu norwegischen Grenze ist es auch nicht wirklich weit.

# 7 Bärenpark war mein nächstes Ziel, aber bevor es in den Wildpark ging, legte ich noch einen Nachtstopp auf dem Vamabadets Campingplatz ein, denn es war Zeit für die erste richtige und vor allem warme Dusche. So eine warme Dusche tut nach langer Zeit richtig gut, dann gab es was zu essen und dann hieß es, ab geht´s in das Land der Träume, denn ich wollte am nächsten Tag früh los, um zeitig im Bärenpark zu sein. Vielleicht fragt sich der eine oder andere wieso man im Urlaub in so ein Park gehen muss, ganz einfach, ich wollte paar Fotos machen, an diesem Tag gab es auch Sonne und blauen Himmel dazu, es war ein perfekter Tag für so ein Chilligen Tag. Der Bärenpark hat nicht viele Tiere aber dafür paar meiner Lieblingstiere also war es eh klar, dass ich dort hin wollte, die Gehege sind schön groß auch artgerecht gestaltet und fast alle Tiere hab ich vor die Kamera bekommen bis auf meinen absoluten liebling, den der Wolf wollte sich so früh am Morgen noch nicht zeigen. Ich hab gute 4 Stunden in dem Bärenpark verbracht und jede Sekunde hat sich in meinen Augen voll gelohnt.

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# 8 Tännforsen stand als nächster Stopp auf meiner Liste der Ziele. Aber vom Bärenpark bis hier hin waren paar Kilometer also hieß es Strecke machen denn einen Nachtzwischenstopp hab ich für diesen Abschnitt nicht wirklich geplant. Jetzt musste ich knapp 400 km zurücklegen, um ans Ziel zu kommen, nach guten 6 Stunden Fahrt bin ich am Abend gegen 19 Uhr an meinem Wunsch Ziel angekommen, aber was war das? hier war nichts aber auch gar nichts los. So Parkte ich mein Auto sofort so, das ich so über die Nacht stehen bleiben konnte damit ich es später nicht mehr umparken brauche. Ich schnappte mir meine Kamera und machte mich auf einen kleinen Spaziergang zum Wasserfall, bei dieser Gelegenheit nutzte ich wieder die Möglichkeit ein Döschen zu Signieren, welches hier versteckt war. Es war schon sehr beeindruckend was und wie viel Wassermassen hier pro Sekunde runterdonnerten, aber das schönste war, ich hatte alles für mich alleine, kein Mensch war hier weit und breit zu sehen. Erst als ich wieder am Auto war kamen zwei weitere Camper am Parkplatz an, der eine bleib nur ganz kurz der andere blieb auch über Nacht.

# 9 Hegra Fortress ist meine erste Station in Norwegen gewesen, die ich besucht habe. Diese Anlage wurde etwa 1909 errichtet als Schutz vor möglichen übergriffen der Schweden, denn Norwegen löste 1905 die Union mit Schweden auf. Bekannt ist die Festung Hegra dafür, das im April/Mai 1940 etwa 250 norwegische Soldaten unter Major Hans Holtermanns dort Widerstand gegen die deutschen Soldaten leisteten, heute kann ein sehr großer Teil der Festung frei besichtigt werden und man kann die vielen Gänge und Räume erkunden. Wer ein Stück weit in die Vergangenheit eintauchen möchte, der ist hier genau richtig, für alle Lost Pleces Fans sind solche Ort eh immer etwas besonderes.

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# 10 Atlantikstraße, hier war die Halbzeit meiner Reise. Nachdem ich Mittags die Hegra Festung verlassen machte ich mich auf den direkten Weg zu Atlantikstrauße und traf dort gegen 18 Uhr ein, tja jetzt ging der Spaß erst richtig los, die besten Plätze für eine Übernachtung waren nämlich schon alle belegt aber mit so etwas hätte ich eigentlich rechnen müssen. So Parkte ich direkt an der Straße in einer Bucht wo schon ein Wohnmobil stand und überlegte mir meine weiteren Schritte, es gab genau 3 Möglichkeiten wie es weiter gehen könnte, die erste wäre, ich stelle mich auf den großen Parkplatz zu den anderen, die zweite Möglichkeit war, ich fahre paar Kilometer weiter und versuche mein Glück dort oder die letzte Möglichkeit, ich bleibe einfach hier stehen, wo ich grade geparkt habe. So hab ich mich entschlossen an Ort zu stelle zu bleiben, wo ich jetzt geparkt habe, denn die Aussicht war hier Top und so schlimm war es auch nicht an der Straße zu stehen, denn irgendwie lagen alle Plätze an der Straße. Viel Verkehr gab es auf der Straße eh nicht, ab und an mal ein Auto das war es schon, so aß ich erst mal mein Salat, den ich mir vorher gekauft habe und genoss den Sonnenuntergang. Wie Ihr Euch bestimmt denken könnt, geht die Sonne so weit im Norden ziemlich spät unter, laut meiner App war der Sonnenuntergang um 23.35 vorbei, wirklich dunkel wurde es hier eh nicht denn bereits um 3.30 Uhr ging die Sonne wieder auf. Ich hatte aber auch richtig Glück, den am nächste Tag lag alles in einer Suppe voller Nebel, die Sichtweite betrug grade mal 100 m, kaum auszumalen, wenn das gestern auch schon gewesen wäre, dann hätte es keine schönen Fotos gegeben. Aber eins wollte ich noch machen, paar Kilometer südlich gab es einen schönen Strand, nein Baden wollte ich nicht, wenn man schon am Nordatlantik ist sollte man wenigstens die Füße mal im Wasser gehabt haben, das Wasser war echt eisig vielleicht irgend etwas um die 8 Grad, aber so ein kaltes Fußbad macht einen echt wach und munter. 

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# 11 Molde Panorama war nur ein kleiner Stopp auf meiner Reise bevor ich zu einem kleinen Highlight der Reise weiter fahren würde. Von hier oben gab es eine klasse Aussicht auf Molde und den Fjord, im Hafen von Molde lag auch ein Kreuzfahrtschiff vor Anker. Hier könne man auch über Nacht bleiben aber irgendwie wollte ich noch weiter, so entschloss ich mich zu einem Highlight Stopp weiterzufahren.

Molde Panorama 2

#12 Trollstigen Wasserfall ist einer meiner persönlichen Highlights auf dieser Reise gewesen. Die Aussicht von der Plattform ist der Hammer, hier war ich glaub ich gute 4h am Fotografieren, nicht nur von der Plattform aus, denn man muss auch mal was Riskieren für ein schönes Foto. Das Wetter hätte besser sein können, leider kann man sich das ja nicht aussuchen und muss aus der Situation das Beste machen. Es wurden auch immer weniger Leute um so später es wurde, nachdem alle Läden geschlossen haben wurde es fast Menschen leer, aber leider verschlechterte sich das Wetter immer mehr. Am nächsten Morgen, stand ich wieder in einer Nebelsuppe oder mitten in den Wolken das kann man schwer sagen, allerdings klarte es hier schnell auf, als die Läden öffneten, füllte sich der Parkplatz wieder und für mich hieß es, weiter geht die Reise. Bis zum nächsten geplanten Stopp legte ich aber noch paar kleine und kurze Fotostopps ein, den die Landschaft hier oben in den Bergen war ein Traum.

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# 13 Dalsnibba Mountain Plateau mochte mein Navi irgendwie nicht. Ja was soll ich dazu noch sagen, mein Navi meinte ich kann da nicht hin, weil die Straße gesperrt ist, da fragte ich mich, wo kommen dann die ganzen Autos und Busse her? Also ignorierte ich mein Navi und fuhr einfach einen der vielen Busse hinterher. Hier war es für meinen Geschmack viel zu voll, das lag aber an den Kreuzfahrtschiffen, die im Fjord vor Anker lagen und alle ihre Gäste zum Plateau brachten. Auf dem Parkplatz herrschte das reinste Chaos, zum Glück konnte ich noch einen der wenigen freien Plätze ergattern, als ich die Aussicht gesehen hab, war mir schnell klar, wieso so viele Leute hier hin wollen. Für mich hieß es schnell meine Fotos machen und so schnell wie möglich hier zu verschwinden, denn das hatte nichts mit Urlaub zu tun mit den ganzen Menschenmassen, sollte ich noch mal in der Gegend sein werde ich spät Abends hier hinfahren, wenn hoffentlich viel weniger los ist.

# 14 Runde die Vogelinsel ist der Hammer. Bei Facebook hat jemand ein Foto vom Puffin geteilt, als ich denn kleinen Kerl gesehen habe war ich sofort hin und weg, natürlich wollte ich gleich wissen, wo das Foto gemacht wurde, erst dachte ich das man mich auf den Arm nehmen will, denn als Antwort kam nur: Runde, ich so, was für eine Runde? Bis jemand etwas genauer wurde und meinte, Runde die Vogelinsel, dazu gab es noch den Tipp mit dem Campingplatz und der möglichen Bootstouren. Da war für mich schnell klar, zu dieser Insel musst du hin. Vor Ort war auch schnell klar, dass ich wieder auf einen Campingplatz Übernachten würde, es war wieder Zeit für eine heiße Dusche, da ich noch genügend Zeit hatte, meine Fähre zurück nach Dänemark geht erst in paar Tagen, so entschloss ich mich hier für zwei Nächte zu bleiben, denn so konnte ich rauf zu den Puffins, ich wollte auf jeden fall Fotos machen und zugleich auch die Bootstour. Am nächsten Tag fragte ich wie es mit der Bootstour aussehen würde, leider würde sie Heute wohl nicht stattfinden da das Meer zu Stürmisch war, aber für morgen würde es ganz gut aussehen, das die Tour nicht stattfand war halb so wild denn ich wollte ja eh rauf auf den Berg zu den Vögeln und morgen ist ja auch noch ein Tag. Da die Puffins erst gegen Abends zu den Nestern fliegen, dachte ich mir, gehst du rauf, machst du paar Fotos, gehst wieder runter und Abends wieder darauf, ratet mal was passiert ist, ja genau ich bin gleich oben geblieben. Es war der Wahnsinn auf dem Felsen, so viele Vögel wie hier hab ich noch nie gesehen, hier könnte man ohne Probleme eine ganze Woche verbringen. So und wo sind nun meine süßen kleinen Puffins? Nach etwas Suchen hab ich sie dann endlich gefunden, ab und an flog nämlich einer zum Nest und brachte dem Nachwuchs das Essen, so Suchte ich mir einen schönen Platz und warte auf den nächsten kleinen Kerl. Ab 18 Uhr wurde es immer voller an Vögeln aber auch an Fotografen die Fotos machen wollten, mein Glück war, das ich hier schon viel länger war und meine Fotos schon hatte als eine kleine Gewitterfront auf mich zukam, zudem wurde es immer dunkler, somit wurde es immer schwieriger gute Fotos zu machen denn die kleinen Puffins sind echt sehr flink in der Luft. So räumte ich meinen Platz und machte mich auf den Weg zum Campingplatz, das konnte ich nur machen da ich meine Fotos schon im Kasten hatte. Das erste was ich gemacht habe als ich den Rucksack im Auto hatte, ab unter nee heiße Dusche, oben auf dem Berg gab es die ganze Zeit einen ziemlich starken Wind, irgendwann kühlt man doch aus, vor allem wenn man 9h im Wind steht und zum Schluss noch etwas Nass wird durch einen Schauer. Nach der heißen Dusche ging es mir gleich viel besser, jetzt versorgte ich meinen leeren Magen, als das erledigt war, noch etwas relaxt und die gemachten Fotos angesehen bevor ich schließlich schlafen gegangen bin. Am nächsten Morgen fragte ich mich, ob das mit der Tour wohl was wird, als ich die Autotür öffnete, war die Frage so gut wie beantwortet, blauer Himmel und Sonne und kein Wind, so ab zum Büro nee kleine Bootstour Buchen, welche nicht wirklich teuer war. Auf der Bootstour fährt man auf einem kleinen Fischerboot einmal um die Insel, dabei werden an einigen stellen Stopps gemacht, wo der Kapitän vieles über die Insel und die Vögel erzählt, man kommt den Vögeln doch deutlich näher als gestern vom Felsen aus, also ich kann die Bootstour echt jedem empfehlen. Nach der Bootstour machte ich mich auf den Weg zum Westkapp.

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# 15 Vestkapp war ein etwas längerer Stopp, denn hier galt es wieder etwas Sonne tanken und bei der Gelegenheit noch die schöne Aussicht zu genießen. Hier machte ich erst mal paar Fotos, Signierte ein Döschen und genoss einfach diese herrlich Aussicht, das schönste war aber, ich war lange alleine hier bis sich ein weiteres Auto dazu gesellt hat. Klar ist der Vestkapp nicht de Nordkapp aber hier ist es ruhiger und entspannter. Dieser Stopp hat sich wirklich gelohnt, außerdem musste ich die langsam zu Ende gehende Reise noch mal so richtig genießen.

Westkapp Panorama 2

# 16 Laerdalstunnelen war nur ein kleiner Bonus auf der Reise, es ist eigentlich nur ein Straßentunnel. Ok, es ist nicht irgend ein Tunnel, es ist der längste Straßentunnel der Welt und ich finde, wenn man schon in der Nähe ist, kann man ruhig durch so ein Tunnel fahren denn so etwas macht man nicht mal eben jeden Tag.

# 17 Skjervsfossen ist der Wasserfall mit dem 4 Sterne WC. Also so ein WC sucht echt seines gleichen, denn man kann bei seinem Geschäft dem Fluss beim Fließen zusehen und die Natur Norwegens genießen. Also so etwas hab ich echt nicht nirgends vorher gesehen. Hier rückte der Wasserfall echt in den Hintergrund, das einzige was hier noch gefehlt hat, ist nee Dusche, dann wäre das hier nicht mehr zu toppen gewesen. So entschloss ich mich hier auch über Nacht zu bleiben, denn ich wollte mir denn Wasserfall natürlich auch noch etwas näher ansehen.

# 18 Voringfossen gehörte zu den Wasserfällen wo ich hin musste. Dieser Wasserfall hat echt etwas, so wie er in die Schlucht fällt und dort herfließt hat schon was Besonderes. Hier musste man aber etwas Geduld mitbringen denn genau so wie auf dem Dalsnibba Mountain Plateau war es hier ziemlich voll, aber das konnte ich gut verstehen bei dieser Aussicht. Hätte ich mehr Zeit gehabt wäre ich auch bestimmt in die Schlucht gegangen und hätte mir den Wasserfall von unten angesehen, so hab ich aber einen guten Grund wiederzukommen und das zu machen.

# 18 Latefossen ist schon cool aber es gibt viel zu wenige Park Möglichkeiten. Das was hier abging, erinnerte an ein Ameisennest, hier machte ich ganz schnell paar Fotos und suchte das weite denn auf diesen Stress und Trubel hatte ich 0,0 Prozent Lust. Also, wenn man hier seine Ruhe haben möchte, würde ich allen raten spät Abends oder sehr früh morgen hinzufahren.

# 00 Elgtun war für mich einfach ein Muss, denn ich wollte mal Elche live sehen und auch etwas über sie erfahren und da wurde mir dieser kleine aber Elchpark empfohlen. Das Schönste an diesen Park ist aber, das er unweit von meinem Lieblingsparadies Platz für die Nacht liegt, natürlich hab ich die Nacht davor auch auf meinem Plätzchen verbracht und würde es immer wieder machen denn es ist echt wie im Paradies. Der Platz ist so begehrt, dass ich gute 4 mal gefragt wurde, ob ich hier über Nacht stehen bleiben würde, leider musste ich alle enttäuschen denn ich blieb über Nacht. So konnte ich am nächsten Tag gemütlich Frühstücken und mich dann auf den Weg zum Elchpark machen. Man konnte auch eine kleine Führung durch das Elchgehege machen und die Jungelche besuchen, da war mir schnell klar, das machst du auch. Es sind echt schöne Tiere, alle ließen sich super Füttern was wir unter der Aufsicht der Pfleger machen durften, im Anschluss ging es zu den Jungelchen, die waren echt süß und ließen sich auch streicheln und natürlich wurden auch diese gefüttert.

Elch im Echpark k   Elch im Echpark 3 k   Elch im Echpark Junge 2 k   Elch im Echpark Junge k

Nach dem Besuch des Elchparks machte ich mich langsam auf den Weg Richtung Süden denn es blieben nicht mehr viele Tage über bis ich nach Hause musste. Hier musste ich mich einmal geschlagen geben, denn alle meine Plätze, die ich mir vorher ausgesucht habe, waren schon besetzt, so musste ich etwas Improvisieren aber wer Sucht der findet auch etwas. So nahm ich einen kleinen Umweg in Kauf und fand ein Super Plätzchen an einem See wo ich sehr am Wasser Parken konnte und keine andere Person weit und breit zu sehen war. Da meine letzte Dusche schon ein paar Tage her war und ich bald auf die Fähre gehen würde, musste ich wohl in den kalten See springen. Glücklicherweise war das Wasser nicht so ganz kalt und es war ziemlich warm an diesen Tag so das so ein kühles Bad echt erfrischend wirkte. Am nächsten Tag dachte ich mir, wenn ich schon am Vestkapp war, könnte ich ja noch mal zum südlichsten Punkt von Norwegen, so machte ich mich auf den Weg zum Lindesnes Leuchtturm wo ich auch über Nacht geblieben bin, so machte ich mich auf den Weg zu meinem letzten Stopp auf meiner Skandinavien Reise. Im Süden ist es deutlich schwieriger ein Schlafplatz zu finden als im Norden aber mit etwas Suchen und der richtigen App fand ich ein perfekten Platz für die letzten beiden Nächte. Der Platz lag zwar in der Zivilisation aber direkt am Meer, das mit der Zivilisation hatte auch sein gutes, denn so konnte ich noch paar Sachen für zuhause Einkaufen. Das schönste aber war, Sonne und blauer Himmel an den 1 1/2 Tagen, die ich dort verbracht habe, so konnte ich auch ohne Probleme meine Beine ins Wasser tun als ich durch das sehr flache Wasser gelaufen bin. Dieser Platz hatte aber einen anderen großen Vorteil, innerhalb von 30 Min war ich von hier aus an der Fähre. Hätte ich eine späte Fähre genommen wäre ich auf meinem Paradiesplatz geblieben, da ich aber die erste Fähre gebucht hatte wollte ich doch etwas näher an der Fähre sein.

# 19 Ejer Bavnehoj war mein letzter Stopp auf meiner Reise, von dem es sich lohnt zu Berichten. Ja was ist das denn überhaupt? Ejer Bavnehoj ist der höchste Punkt von Dänemark, wenn man keine 5 km von entfernt ist, kann man so ein Abstecher auch mal eben machen. So machte ich hier eine kleine Pause, einmal rauf auf den Turm, zwei Fotos machen und im Anschluss die endgültige Heimreise antreten.

So endete ein wirklich Klasse Urlaub in Skandinavien, aber die nächsten Pläne für Norwegen schmiede ich bereits, es gibt ja noch das eine oder andere was ich sehen möchte, wie z.B die Lofoten, aber ich möchte auch gern einmal im Leben den Polarkreis überschreiten, also könnt Ihr auf die Nächste Norwegen Reise gespannt sein. Wer noch nicht genug hat, der kann sich ja mein YouTube Video zu der Skandinavien Tour anschauen.

 

 

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