Reisen Madeira Banner

Der Urlaub auf Madeira war eine spontane Idee, denn der alte Urlaub musste weg, außerdem hatte ich das Gefühl, als ob mir die Decke auf den Kopf fallen würde. So frage ich meinen Chef an einem Donnerstagmorgen auf der Arbeit wie es den aussehen würde, wenn ich nächste Woche frei mache, er schaute kurz auf unseren Schichtplan und meinte, das sei kein Problem. Tja jetzt hatte ich eine Woche frei, wo soll ich bloß hin? Mein erster Gedanke waren die Kanaren, nach dem ich mir die Preise angesehen habe, wurde mir echt schwindelig davon, denn für das Geld hätte ich locker für 10 Tage nach Thailand Fliegen können. Da kam meine Mutter mit dem Vorschlag Madeira, ich so, was für ein Ding? Madeira die Blumeninsel, ich muss gestehen von dieser Insel hab ich vorher noch nichts gehört, geschweige denn wusste ich wo sie liegt. Oh das ist ja cool, Madeira liegt nur paar hundert Kilometer nördlich von den Kanaren, der erste Check sah schon mal vielversprechend aus, als Nächstes schaute ich wie es Preislich auf Madeira aussieht, ich war echt überrascht wie viel Günstiger es hier ist als aus den Kanaren. So suchte ich mir ein ruhiges und etwas abgelegenes Hotel auf der Insel, es sollte gut und günstig sein, nach etwas Suchen hab ich was gefunden was alle meine Kriterien erfüllte. Jetzt heiß es Koffer packen und auf den kurz Urlaub freuen, so spontan bin ich bisher noch nie in den Urlaub geflogen wie diesmal.

Am Freitag nach der Arbeit hieß es dann Koffer packen, bereits am Sonntag in der Früh ging mein Flieger von Hannover Richtung Sonne. Es ist schon erstaunlich wie Menschenleer so ein Flughafen doch sein kann bevor er seinen Vollen betrieb aufnimmt, bereits um 6.15 Uhr hob meine Maschine ab, die Flugzeit nutzte ich diesmal, um mich über Madeira vertraut zu machen. Nach etwas mehr wie 4 Stunden landete der Flieger dann auf dem Flughafen und ein Taxi wartete bereits auf mich am Flughafen, welches mich dann ins Hotel brachte. Den ersten Tag im Urlaub nutze ich eigentlich immer gleich, Koffer ins Zimmer stellen, mein Rucksack schnappen und abgeht es die Lage und Gegend zu erkunden, dabei werden die ersten Einkäufe gemacht, dabei ist Trinken besorgen Prio 1 gefolgt von etwas Knabberzeug, am ersten Abend verpflege ich mich auch sehr oft alleine, ab den zweiten Tag beginnt der Urlaub dann so richtig für mich. 

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Da ich am zweiten Tag ein treffen mit meiner Reiseleitung hatte, war klar dass ich nur auf eine kleine Tour gehen konnte, so entschloss ich mich Cristo Rei Statur zu besichtigen, die unweit vom Hotel lag. Von meinem Hotel bis zu der Statur war es ein 3 km Spaziergang, dort angekommen machte ich erst mal paar Fotos und genoss die Aussicht vor dort, da entdeckte ich das man dort mit einer Gondel zum Meer hinunterfahren konnte. Ich hätte auch runterlaufen können, heute war ich aber etwas bequem und nahm die leichte Version um an ein Madeira typischen Strand zu kommen. Auch hier verweilte ich etwas bis ich mich dann auf dem Rückweg zum Hotel gemacht habe, beim Treffen mit meiner Reiseleitung gab es einige interessante Informationen, ich nutzte auch die Gunst der Stunde und buchte auch gleich 3 Ausflüge auf der Insel, denn so konnte ich auch viel von der Insel sehen. Der erste Ausflug denn ich hier auf Madeira machen würde, war die Osttour, dann kam die Jeeplavendel Tour und zum Abschluss des Urlaubs noch die Westtour über die Insel. Bereist am nächsten Tag ziemlich direkt nach dem Frühstück ging meine Osttour über die Insel los, der Fahrer dieser Tour war echt Klasse und lustig drauf und so kam auch nie Langeweile auf. Ein Hacken hatte der Ausflug aber, das Essen war nicht wirklich der Hit, man hatte die Wahl zwischen Gummiadler und Fisch, der Gummiadler war nicht sonderlich gut, beilagen es genügend und das Trinken war inklusive. Also, wenn man kein Mietwagen hat und das erste Mal irgendwo ist, sind solche Ausflüge immer gut. Am nächsten Tag gab es dann die Jeeplavendel Tour, an diesem Tag spielte das Wetter leider nicht so ganz mit, was ich äußerst schade fand, denn auf dem höchsten Punkt hatte man Null Sicht, da konnte ich nur froh sein das ich gestern schon dort war bei Sonne und blauen Himmel. Die Fahrerin hat uns sehr viel über die Natur und Flora der Insel erzählt auch paar Sachen gezeigt, was ich aber Super fand sind zwei Stopps, die ich auf der Osttour vermisst habe. Beide Ausflüge waren echt klasse um die Insel besser kennenzulernen, sollte ich hier noch mal hinkommen, werde ich garantiert einen Mietwagen nehmen.

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Nach der Jeep Tour hab ich mich dazu entschlossen am nächsten Tag den Shuttleservice vom Hotel zu nutzen, ich wollte Funchal etwas zu erkunden, wobei erkunden kann man das auch nicht so recht nennen. Mein Ziel dieses Ausfluges war in erster Linie das CR7 Museum und paar Döschen in Funchal, ich wollte nur ein gemütlichen und ruhigen Tag verbringen und einfach das herrliche Wetter genießen welche ich hier im Süden der Insel hatte. Nach guten 6 Stunden in Funchal und vielen schönen Eindrücken musste ich wieder zurück ins Hotel. Am nächsten Morgen gab es die letzte Tour auf dieser Insel, es gab auch zwei schöne Highlights wie ich finde auf dieser Tour, aber das schaut ihr euch am besten in meinem YouTube Video an. Auf der Tour gab es wieder ein Mittagessen aber hier nahm ich den Fisch, nach der letzten Tour haben die Leute auch gesagt das der Fisch um länger besser gewesen war, als der Gummiadler. Ich esse Fisch, hasse es aber wenn da viele Gräten sind, meide ich Fisch eigentlich sehr oft, in diesem Fall war es echt die richtige Entscheidung den Fisch zu nehmen.

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Denn letzten Tag nutzte ich um etwas Sonne zu tanken und das eine oder andere Foto zu machen, dabei auch das eine oder andere Döschen Signiert, zum Abschluss des Urlaubs gab es noch einmal ein leckeres Essen in dem Lokal am Strand wo ich schon mal gegessen habe, diesmal dachte ich mir so, der Fisch war ja ziemlich gut, wieso eigentlich nicht nochmal Fisch zum Abschluss eines schönen kurz Urlaubs? Gesagt getan, der Fisch war ein Traum, so was Leckeres hab ich lange nicht mehr gegessen. Dann suchte ich mir ein schönen und ruhigen Platz am Wasser und verbrachte die letzten Stunden mit Chillen in der Sonne, am Abend hieß es dann Kofferpacken und auf die Rückreise vorbereiten.

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