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Soll ich oder soll ich nicht? Das war meine erste Frage, die ich mir gestellt habe, als ich ein Angebot für eine geführte New York Reise bekommen habe. Es war wirklich keine einfache Entscheidung für mich, aber eins war klar, so schnell bekomme ich so ein Angebot nicht wieder. Der eine oder andere wird sich jetzt Denken, nach New York kann man doch auch alleine hin, klar kann man das, aber was macht man wenn man nicht wirklich der englischen Sprache mächtig ist? Zugegeben, in London bin ich auch irgendwie klargekommen, aber New York bzw. die USA ist nee ganz andere Hausnummer alleine schon von der Einreise her. Ich war echt mehrere Tage am Grübeln und überlegen, soll ich das wirklich machen oder nicht, der Ausschlag gebende Punkt war das ich schon immer mal auf einen anderen Kontinent wollte und das jetzt meine Chance war dies zu tun.

Von Düsseldorf nach New York kann ja jeder ^^" und das wäre doch viel zu einfach, so ging der erste Flug von Düsseldorf nach London City dort hieß es umsteigen aber dafür musste ich noch den Flughafen wechseln denn der Flug nach New York ging von London Heathrow dem größten Flughafen Europas. Nach der Landung hieß es schnell zum Flughafen denn der nächste Flug startet schon in 4h und das ist nicht grade viel Zeit aber sie war ausreichend, am Flughafen klappte meine Kinnlade erst mal runter, denn so einen großen Flughafen hab ich live vorher noch nicht gesehen. Vor dem Flug wurde noch etwas Eingekauft, denn ohne Trinken geht bei mir gar nichts, gut das ich noch etwas Bargeld vom letzten London Ausflug übrig hatte, ich bin auch jemand der nie ohne Bargeld in den Urlaub fliegt, auch wenn der Wechselkur in Deutschland nie wirklich gut ist, paar Euro tausche ich immer.

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Mit dem Flug von London nach New York erfüllte sich auch einer meiner Träume denn ich wollte schon immer mal mit dem größten Flugzeug der Welt Fliegen (damals war die 747 noch das größte Flugzeug der Welt bevor sie vom Airbus 380 abgelöst wurde) es war schon was außergewöhnliches in diesem Flugzeug. Die Beinfreiheit war Super und die Sitze waren auch Super bequem, so ließ es sich die 9h Flugdauer gut aushalten, die Mahlzeiten von British Airways waren bis jetzt, die besten die ich je hatte. Als wir die Küste von Kanada erreichten, gab es paar ganz kleine Turbulenzen, die man aber nicht wirklich gespürt hat, die Aussicht aus dem Fenster war schon klasse, man sah auch das wir schöne Kondensstreifen machten.

Der Pilot setzte die Maschine oder der Computer das weiß ich nicht, sehr sanft auf dem Boden bei der Landung, jetzt wurde es ernst, denn jetzt erwartete mich das Prozedere wo vor ich den größten Bammel hatte, aber ich hatte mehr als genug Zeit mir das anzusehen wie das abläuft, ich sagte mir immer wieder alles wird gut, so war es auch, nach paar Minuten durfte ich offiziell den Boden der Vereinigten Staaten von Amerika betreten, im Abholbereich wartete schon unserer Reise Guide. Was mir hier sofort aufgefallen ist, das hier sehr viel Militär unterwegs war am Flughafen, es war schon ein komisches Gefühl so weit von Zuhause zu sein aber ich freute mich auf die nächsten Tage. Am ersten Tag der Reise passierte nicht sonderlich viel, da hat jeder seine gebuchte Unterkunft bezogen, auch hier hab ich mich für ein Experiment entschieden, da wir ja eh den ganzen Tag unterwegs sein würden, hab ich mich dazu entschlossen ein Hostel zu Buchen. Klar hätte ich auch ein Hotelzimmer nehmen können, wieso sollte ich aber unnötig Geld ausgeben für einen Schlafplatz, wenn ich eh den ganzen Tag unterwegs bin, wir waren wirklich von Morgens bis Abend immer auf Achse. Das Hostel lag auf er E34 nicht weit vom Empire State Building entfernt, die erste Nacht war echt die Hölle, wenn man diesen Lärm nicht gewohnt ist, dann ist nicht viel mit Schlafen, das ganze Gehupe in der Nacht kann einem schon echt den Schlaf rauben, die ersten paar Nächte war ich mit einer weiteren Person im 6 Bettzimmer. Dann herrschte im Hostel ein kommen und gehen, mal waren wir mit 3 mal mit 4 Personen im Zimmer, ich hätte mir das ganze viel schlimmer vorgestellt.

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Am ersten Tag gab es einen kleinen Ausflug raus aus New York in die Natur, wir machten einen kleinen Road Trip aber nur einen kleinen, denn der Guide wusste von meiner Sucht nach Geocaching Dosen und so macht er es möglich, dass ich ein Döschen in dem Bundesstaat Connecticut & Massachusetts loggen konnte, ja so ein Hobby kann echt eine Sucht sein. An den nächsten Tagen haben wir so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Manhattan besucht, vor allem haben wir New York auf uns wirken lassen, ich bin zwar nicht so der Städte Urlauber, aber es gibt Städte, die man in seinem Leben doch mal besuchen sollte, da zählt, New York auf jeden fall dazu. Mein persönliches Highlight der Reise war das Empire State Building bei Nacht und an ein Ort, an dem man echt zum Nachdenken kommt, denn an diesem Ort starben mehrere Tausende Leute in New York, Ground Zero ist ein Ort wo man wirklich ins Grübeln kommt. Als wir dann die Möglichkeit nutzten das One World Trade Center zu besuchten, wurde einem doch schon etwas anders, als man oben war, man versuchte zwar die Aussicht so gut wie es ging zu genießen aber es fiel einem nicht wirklich leicht. Vor allem hatte man auch schnell die Bilder von damals im Kopf. Die Aussicht von dort oben ist echt wunderschön, man hat echt eine schöne Rundum Sicht auf ganz New York. Natürlich besuchten wir auch den Wall Street Bullen und auch die Freiheitsstatur, in der Zeit wo wir in New York waren sind wir auch in typischen Dinner Essen gewesen, alles in allen war es ein sehr gelungener Urlaub.

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So kann ich New York von meiner To-do-Liste streichen, auf der Heimreise stellte ich mir so die frage, wieso habe ich nicht viel früher den europäischen Kontinent verlassen, ich glaube das mit der Sprache hat mich immer davon abgeschreckt, da ich aber gemerkt habe das man auch mit sehr wenig Englisch klarkommen kann machte mir das Mut, auch mal alleine in die Ferne zu Reisen.

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