Dänemark

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So ein Urlaub wie letztes Jahr wollte ich nicht nochmal haben, ich hatte zwar frei, aber es fühlte sich nicht wirklich nach Urlaub an. Daher beschloss ich dieses Jahr wieder richtig Urlaub zu machen, komme was wolle. Der erste Urlaub im Jahre 2022 begann mal ganz anders als üblich, denn bevor es nach Dänemark gehen würde stand noch ein anderes Projekt auf den Plan, das Projekt ZDM war schon sehr lange auf meiner To-do-Liste. Endlich war der perfekte Zeitpunkt gekommen diese Tour in Angriff zu nehmen, aber das alles könnt Ihr hier >>> ZDM <<< nachlesen. Nach der Tour ging es direkt weiter in den Norden, und zwar nach Hvide Sande wo ich meinen dreiwöchigen Urlaub verbringen würde. Vielleicht fragt sich der eine oder andere wieso ausgerechnet Dänemark, nun ja, das ist ganz leicht und schnell zu beantworten. Ich hab lange kein Urlaub mehr in Dänemark gemacht und zu dem gibt es in Westjütland sehr viele GC Runden, die man machen kann. Aber der eigentliche Grund ist, ich hatte keine große Lust aufs Fliegen. 

 

Bereits zu Hause machte ich schon paar Überlegungen, was ich die drei Wochen hier in Westjütland so machen kann bzw. mache werde. Ganz oben auf der Liste stand die Roben Safari, der Rest auf meiner Liste waren ganz normale Sachen für einen typischen Tommy Urlaub. Mein Plan war es hier viel Fahrrad zu fahren in Verbindung mit dem Cachen.  Da meine Anreise diesmal echt kurz war, denn von Dagebüll bis nach Hvide Sande sind es nur grade mal 180 km, so konnte ich an dem Samstag erst gemütlich in Dagebüll frühstücken bevor ich mich auf den Weg machte. In Dänemark braucht man für die 180 km deutlich länger als in Deutschland, denn es gibt nicht so viele Autobahnen und auf den Landstraßen ist Tempo 80 angesagt, das alles störte mich nicht wirklich, ich hatte ja genug Zeit. Gegen 11.30 Uhr erreichte ich dann mein Ferienhaus, welches noch geputzt wurde, ich hätte so oder so warten müssen, denn die Buchung für das große Ferienhaus lief auf meine Eltern, welche die Schlüssel noch abholen mussten. Etwa 30 Min nach meiner Ankunft kamen auch schon meine Eltern am Ferienhaus an, die hatten allerdings eine weitere Anreise wie ich, denn von zu Hause sind es über 700 km. Dann hieß es die Autos auspacken, das Zimmer beziehen und schon ging es für mich auf die erste Erkundungstour. 

 

Ich werde Euch hier nicht jeden einzelnen Tag detailliert aufschreiben, denn das wäre viel zu langweilig, ich nenne Euch lieber die ganzen Highlights, die ich so gemacht habe. Die ersten beiden Tage blieb das Auto stehen, ich machte mit dem E-Bike paar kleine Touren und schaute mir die Gegend an. Am dritten Tag ging es dann in das dänische Flugmuseum, wo man viele interessante Sachen zum Thema Fliegerei und Flugzeuge bestaunen konnte. Am nächsten Tag ging es dann zu dem Bunker Ringelnatter welche zum Atlantikwall gehörten, einige der Bunker konnte man sich von innen anschauen. Die Roben Safari mit dem Boot hatte ich auf dem Schirm, aber so früh war sie eigentlich nicht geplant, das Wetter an dem Tag war eher bescheiden, aber bei schönem Wetter kann so eine Tour auch jeder machen. Im Hafen angekommen gab es als Erstes ein Vollschutzanzug und eine Schwimmweste, bevor es überhaupt aufs Boot ging, was soll ich sagen, die Bootsfahrt war schon ein Erlebnis für sich, bei schönem Wetter wäre sie eher langweilig gewesen für mich. Natürlich gab es auch Roben zu sehen, für das Fotografieren wäre hier schönes Wetter besser gewesen, aber wie gesagt bei schönem wetter kann es ja jeder. 

 

Die Roben Safari, die ich auf Fano gemacht habe, war echt klasse, ja ich weiß, ich hätte mir die Roben auch so anschauen können. Dann hätte ich aber nicht viel über die Tiere und ihren Lebensraum erfahren. Es gab ja auch noch viele andere Informationen über das Wattenmeer z. B. wie findet man Herzmuscheln oder was kann man alles Essen, es waren sehr interessante 2 Stunden. Ich kann die Roben Safari vom Fano Club jeden echt nur empfehlen, die Tour wurde in drei Sprachen geführt so dass man auch alles verstanden hat. Wäre ich selber zu den Roben gefahren, hätte ich bereits am Strand ein Problem bekommen, denn um die Roben zu sehen muss man die Gezeiten beachten. Nach der Roben Safari nutzte ich noch den restlichen Tag, um mir Fano anzuschauen, unter anderem hab ich den höchsten Punkt der Insel besucht, das könnt Ihr auch in meinem Video sehen.

 

Nach ein paar gemütlichen Tagen auf dem Bike, habe ich meinen schlecht Wetter Joker gezogen und machte mich auf einen etwas weiter entfernten Ausflug ins Landesinnere von Dänemark. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet, dass es in Dänemark die weltgrößten Kalkgruben der Welt geben würde. Da ich schon immer ein Fan von Höhlen, Mienen und ähnlichem war und bin, war es ziemlich sicher, dass ich mir auch die Kalkgruben anschauen würde. Das Schöne an den Kalkgruben ist, dass man sich da frei bewegen kann und auch mal in Abschnitte schauen kann, die nicht beleuchtet sind, natürlich auf eigene Gefahr. Es war schon sehr beeindruckend, auch die Multimedia Show in der Grube, die einem etwas über die Grube, so wie der Kalkgewinnung erzählt. Man konnte da auch Käse kaufen, welcher in den Kalkgruben am reifen ist, leider gab es keine Chance den vorher zu probieren, was ich äußerst schade fand. Der Urlaub hier in Dänemark war ein gemütlicher Erholungsurlaub vom letzten Jahr, eine Sache ist mir in dem Urlaub aber wieder ganz bewusst geworden, ein Urlaub an einem Ort über drei Wochen ist nicht meine Welt. Ich muss aber auch nicht ein Partnerlaub auf Malle oder woanders auf der Welt haben, viel mehr möchte ich was sehen und auch was erleben wie z. B. auf meiner Skandinavien Tour. Von daher werde ich nächstes Jahr wieder in den ganz hohen Norden Europas reisen. Vielleicht eine 3 Länder Tour, denn ich war bisher noch nicht in Finnland, aber bis zum nächsten Jahr ist es noch etwas hin, ich werde Euch aber auf dem Laufenden halten.

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