ZDM

 

Diese Tour stand sehr lange auf meiner To-do-Liste 😅 aber dieses Mal passte eigentlich alles perfekt, bis auf das Wetter 🙈 aber das sollte mir diesmal auch egal sein, denn ich brauchte diese Tour als Vorbereitung auf meine Tour in August.

So machte ich mich am frühen Mittwochmorgen auf den Weg nach Dagebüll, wo mein kleines Abenteuer starten sollte. Wer mit der Tour Zwischen den Meeren nichts anfangen kann, für den kommt jetzt eine kleine Erklärung: Bei ZDM handelt sich um eine Tour für Geocacher von Geocachern, dabei haben sich paar Cacher zusammen getan und eine Strecke von Dagebüll bis nach Flensburg mit Dosen zu versehen. Dabei muss man über 200 Dosen auf über 80 Kilometer finden.

Mein Auto stellte ich in Dagebüll auf dem Parkplatz ab und machte mich auf den Weg zu der ersten Dose, bei solchen großen Projekten gibt es gleich mehrere Herausforderungen, die man meistern muss. Die wohl größte Herausforderung auf dieser Tour ist die Wahl des Nachtlagers, denn es gibt auf der Tour nicht viele Möglichkeiten wo man sein Lager für die Nacht aufzuschlagen kann. Da ich diese Tour als ein Test für einen viel größere Tour gesehen habe, entschloss ich mich alles so zu machen wie ich es auf der großen Tour machen würde, also war in meinem Fall das Zelten angesagt. Das Schöne an Schleswig-Holstein ist das sie ganz offiziell legale Wildzeltplätze anbieten, das coolste dabei ist noch das einer nur 5 km von der eigentlichen Route liegt. 

Also arbeitete ich mich von Dose zu Dose, dabei das Wetter im Blick, denn es sollte heute ja noch regnen. Zum Abend hatte ich noch die Wahl, früh aufhören oder noch eine kleine extra Schicht einlegen, damit ich am zweiten Tag etwas weniger machen muss, ich entschloss mich für die zweite Möglichkeit. Gegen 17 Uhr erreichte ich dann meinen Lagerplatz, jetzt hieß es schnell das Zelt aufbauen, denn es war Regen in Anmarsch. Als das Lager fertig war, gab es noch schnell was zu Essen und dann ging es schon ins Bett, es warteten ja schließlich noch ein paar harte Tage auf mich.

 

Trotz der Tatsache das ich gestern die Anfahrt und schon einige Dosen hinter mir hatte war dieser Tag trotzdem deutlich härter als der erste Tag 😅 denn es war keine ruhige Nacht mit dem Wind und dem Regen. Aber gegen 6 Uhr am frühen Morgen finden paar Vögel ihr Konzert an, sodass ich da schnell aus dem schlaf, gerissen wurde 🙈 so baute ich fix das Zelt ab und machte mich schon um 7 Uhr auf den Weg zurück zu der Tour. Zurück auf der Tour ging das gleiche Spiel wie am Vortag los, anhalten, Dose suchen, Loggen und weiter ging es, ich bin an dem Tag viel besser vorangekommen wie eigentlich gedacht. 

Für diese Nacht entschloss ich mich auf etwas Luxus in der Nacht, denn ich checke auf einen Campingplatz ein. Ich weiß, ich hätte noch weiter fahren können, aber ich wollte diese Tour ja genießen und nicht zu einem Wettrennen machen, außerdem eröffnete mir die Übernachtung auf dem Campingplatz paar Optionen für den nächsten Tag. 

So war ich an dem Tag bereits um 15 Uhr fertig mit meinem Abschnitt für den heutigen Tag, so konnte ich noch etwas Relaxen bevor ich um 16.30 Uhr auf dem Campingplatz eincheckte. Auf dem Campingplatz hatte ich aber so meinen Kampf mit dem Wind und dem Zelt, sodass ich mir ein Wind geschützten Platz suchen musste. Als das Zelt dann endlich stand, kümmerte ich mich um das Frühstück für den nächsten Morgen, denn man sollte schon die Vorzüge eines Campingplatzes ausnutzen, wenn man es kann. 

Diese Nacht war noch schlimmer als die Nacht davor, denn es hat die halbe Nacht geregnet und gestürmt, diesmal ließen mich die Vögel etwas länger schlafen 😅 sodass ich erst um 7.20 Uhr wach wurde.

 

 

 

 

Eigentlich hatte ich geplant mir die 3 Marzipan Brötchen zum Frühstück zu gönnen. Aber ich entschloss den Plan zu ändern als ich gesehen habe, was für leckere Brötchen es beim Bäcker gab😅 aber davor musst ich noch schnell paar Besorgungen im Edeka machen, denn mein Trinken neigte sich dem Ende zu.

Nach dem leckeren Frühstück und dem Kaffe fühlte ich mich wieder voller Energie, diese würde ich für diesen Tag auch brauchen, denn noch eine Nacht bei dem Wind? Nein danke. Aber eins nach dem anderen, nach dem Frühstück machte ich da weiter wo ich den Tag davor aufgehört habe und suchte die letzten Dosen auf dieser Tour. Um 15 Uhr erreichte ich die dänische Grenze und somit auch die Ostsee, dabei musste ich ab 11 Uhr Katz und Maus mit dem Wetter spielen, denn es zogen schon paar heftige Regenwolken über meinen Kopf hinweg. Nach paar Fotos am Ende der Tour musste ich ja noch zu dem Bonus dieser Runde, dieser lag auf der dänischen Seite, was aber nicht sonderlich schlimm war. 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Bonus hat sich das Wetter komplett gegen mich verschworen 😩 erst hatte ich noch Sonne, dann wurde es immer Windiger und am Ende kamen noch Regenschauer dazu. Der Regen war da nicht mal das schlimmste 🙈 es war der Wind, der mir echt zu schaffen machte. Ich hatte auf den gesamten 60 km auf der Rückfahrt zum Auto Gegenwind und was für einen, laut meiner Wetterapp lagen die Windgeschwindigkeiten mit bis zu 80 km/h vor. Glücklicherweise hatte ich noch genug Akkureserven dank des Ladevorgangs auf dem Campingplatz, so konnte ich wenigstens ununterbrochen in Tour fahren, sonst wäre ich nicht wirklich von der Stelle gekommen. 

Nach über 30 km gönnte ich mir dann auch noch eine Stärkung, ist schon interessant, dass der Döner hier im Norden anders heißt wie bei uns 😅 so gab es eine XL Version vom Drehspieß im Fladenbrot und eine ganze Flache zu trinken. Etwas Warmes war genau das, was ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht habe, denn es ist schon echt extrem wie Energieraubend der Wind sein kann. 

Wäre nicht der Wind gewesen hätte ich wohl auf dem Wildes Schleswig-Holstein Platz übernachtet, aber so musste ich auf eine bereits erprobte alternative ausweichen. So verbrachte ich die letzte Nacht dieser Tour im Kofferraum meines Autos, aber keine Sorge ich kann da wunderbar drin liegen, wenn ich die Rückbank umklappte 😎

Trotz des Windes an allen drei Tagen und des Regens am letzten Tag muss ich sagen, es war eine Hammer geile Tour !!! So eine Tour würde ich jederzeit wider machen egal, ob mit oder ohne Dosen, auf jeden Fall freu ich mich um so mehr auf August und die XXL Tour 😅 welche ein ganz anderes Kaliber sein wird.

     

Schwierigkeit: 2Sterne

 Erlebnis: 3 Stern

 Landschaft: 4 Stern

 Geocaching: 1Stern

     

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.